Anna Pollok

Klavier und Musikalische Früherziehung

"Wenn ich einen Tag lang nicht spielen kann, dann fehlt mir etwas, ich liebe und brauche die Musik", sagt Anna Pollok. Die sympathische, junge Klavierlehrerin und Musikpädagogin ist eine begeisterte Musikerin und diese Begeisterung gibt sie an ihre Schüler weiter. "Jeder kann lernen Musik zu machen, egal wie alt er ist", betont sie mit Überzeugung. Begabung spielt für sie nicht die Hauptrolle: "Lust braucht man und ein bisschen Mut".

Für Anna Pollok ist Musik ein Weg das Leben lebenswerter zu machen, ein Tor zu den eigenen Gefühlen und ein Türöffner für viele menschliche Fähigkeiten. Geboren in Oberschlesien hat sie schon als Kind die Musikschule besucht, fast jeden Tag drei bis vier Stunden Unterricht absolviert und jedes Semester eine Prüfung abgelegt. Anna Pollok begann mit neun Jahren Klavier zu spielen und bereits im Alter von 14 Jahren eine Ausbildung als Klavierlehrerin in Oppeln. "Viel zu spät für eine pianistische Karriere", sagt sie "ich hätte mit sechs beginnen sollen". Die begabte junge Frau lernte in einem Jahr das, wozu andere drei Jahre brauchen und studierte später mit großem Erfolg an der Musikhochschule Detmold, Abt. Dortmund, Instrumentalausbildung im Hauptfach Klavier. An der Kölner Hochschule setze sie ihr Studium fort, belegte den Studiengang Musikpädagogik, unterrichtete viel, gab Kammerkonzerte und begleitete Chöre.

Zu Anna Polloks Schüler gehören Erwachsene ebenso wie Kinder und Jugendliche. Der Bereich der musikalischen Früherziehung ist ihr aber besonders wichtig. "Schon die 18 Monate alten Kinder haben ein Gefühl für den Rhythmus", erklärt sie. Immer wieder hat sie festgestellt, dass sich Kinder, die den Musikunterricht besuchen, motorisch besser entwickeln und ihr Gedächtnis trainieren. Anna Pollok ist fest davon überzeugt: "Musik macht für sie, wie für uns alle das Leben schöner und leichter."